Grüne sind optimistisch: Vor Urnengang in Vorarlberg ein "recht gutes Gefühl"
- Van der Bellen will zweistelliges Ergebnis sehen
- PLUS: Alle Informationen zur Landtagswahl
·TV-Diskussion zu Vorarlberg-Wahlen
Opposition will absolute Mehrheit der VP verhindern
·Vorarlberg wählt neuen Landtag!
ÖVP lag 1999 in 94 von 96 Gemeinden voran
·Vorarlberg wählt neuen Landtag!
Service: Kurzporträts der Spitzenkandidaten
·Vorarlberg: Acht Parteien traten an!
Überraschung möglich: Erstmals keine Wahlpflicht
·Im Detail: Landtags- wahlen in Vorarlberg
Stimmenanteile aller Parteien seit 1945
·Vorarlberg: Wahl-
pflicht aufgehoben!
Die Wahlbeteiligung sank schon mit der Wahlpflicht
·Vorarlberg: 242.503 dürfen wählen!
Steigerung um 7,2 Prozent gegenüber 1999
·Vorarlberg: LT-Wahl ist geschlagen!
UMFRAGE: Wahl mit Folgen für Bundespolitik?
Mit einem "recht guten Gefühl" starten die Grünen in die Vorarlberger Landtagswahlen. Grünen-Bundessprecher Alexander Van der Bellen erklärte zu Beginn der Klubklausur in Feldkirch, es gebe zahlreiche Defizite der Landespolitik, die derzeit schon "zum Greifen nahe" seien. Ziel der Grünen sei eine Verdoppelung der Mandate von zwei auf vier, was einem zweistelligen Prozentsatz entsprechen würde.
Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl, Johannes Rauch, warnte vor Rücktrittsdrohungen von Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V). Dies sei nur ein taktisches Manöver. Der Landeshauptmann werde auch nach dem Urnengang wieder Sausgruber heißen. Für Rauch ist sogar eine absolute Mehrheit für die ÖVP "wahrscheinlich", zumindest sei aber die relative Mehrheit völlig unbestritten. Es werde darauf ankommen, dass der Landeshauptmann nicht mit etwas weniger als 50 Prozent der Stimmen 100 Prozent der Macht erhalte. Vorarlberg dürfe nicht in ein "schwarzes Korsett gesteckt" werden, sondern das Land brauche eine Öffnung.
Rauch bekräftige seine Forderung nach 6.000 Kinderbetreuungsplätzen für Vorarlberg. Scharf kritisierte er die restriktive Politik von ÖVP und FPÖ im Ländle. So würden für die Straßenfinanzierung allein 1,6 Mrd. Euro ausgegeben. Mit nur einem Drittel dieser Summe würde er einen vernünftigen öffentlichen Verkehr auf die Beine stellen. (apa/red)
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