Bei Konferenz in Wien: US-Regierung warnt vor Atom-Terrorismus!
- Zweitägige Konferenz der Initiative zur Reduzierung der globalen Bedrohung in Wien
·Nordkorea: Weiter Nukleardrohungen!
Kein Verzicht wegen
"Doppelmoral der USA"
·IAEO im Atomstreit mit dem Iran!
Resolution verabschiedet: Frist bis 25. November
US-Energieminister Spencer Abraham hat am Samstag auf einer internationalen Konferenz im Rahmen der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) in Wien vor dem möglichen Einsatz radioaktiven Materials durch Terroristen gewarnt. Bei dem zweitägigen Treffen der von ihm im Mai ins Leben gerufenen Initiative zur Reduzierung der globalen Bedrohung rief Abraham zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um zu verhindern, dass radioaktive Materialien in die Hände Unbefugter gelangen.
Die Herausforderung bestehe darin, kreativ zu denken und sich das Unvorstellbare vorzustellen, sagte der Minister. Man müsse einem zu allem entschlossenen imaginären Gegner einige Schritte voraus zu sein. Die USA wollen vor allem verhindern, dass radioaktives Material zum Bau so genannter schmutziger Bomben in die Hand von Terroristen gelangt. Das ist auch der Zweck der Initiative zur Reduzierung der globalen Bedrohung. Die USA stellten bei der Gründung der Initiative 450 Millionen Dollar (369 Mill. Euro) für die nukleare Sicherheit bereit.
Eine "schmutzige Bombe" besteht aus radioaktivem Material, das durch die Zündung von konventionellem Sprengstoff zum Beispiel über mehrere Häuserblocks einer Stadt verteilt wird. Sie benötigt kein hochangereichertes Uran und Plutonium, sondern kann mit Isotopen gebaut werden, wie sie in der Medizin und Forschung benutzt werden. (apa)
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