Montag, 13. September 2004

Gruppe von islamischem Extremisten Sarkawi bekennt sich zu Irak-Anschlägen

  • Erklärung im Internet veröffentlicht - Echtheit fraglich
  • 50 Menschen bei Terror-Serie am Sonntag getötet

Die Gruppe des islamischen Extremisten Abu Mussab el Sarkawi hat sich zu einer Serie von Anschlägen bekannt, bei der am Sonntag im Irak mehr als 50 Menschen ums Leben kamen. In einer weiteren Erklärung übernahm die Gruppe des mutmaßlichen jordanischen Terroristenführers auch die Verantwortung für Raketenangriffe auf das Verwaltungviertel von Bagdad in der so genannten Grünen Zone.

Am Sonntag seien "neun Märtyreroperationen gegen US-Einrichtungen und -Konvois, darunter drei Operationen am Abu-Ghraib-Gefängnis ausgeführt" worden, hieß es in einer der Gruppe Tawhid wal Dschihad zugeschriebenen Erklärung, die am Sonntag im Internet (http://www.ansarnet.ws) veröffentlicht wurde. "Mudschahedin" hätten vorübergehend die Kontrolle über die Haifa-Straße im Zentrum von Bagdad sowie die Stadt Ramadi übernommen, in Falluja sei eine US- Drohne abgeschossen worden. Die Echtheit der Erklärungen konnte zunächst nicht bestätigt werden. (apa)

13.9.2004 09:35