Montag, 13. September 2004

Kämpfe gegen Rebellen im Irak halten an: Sieben Tote bei US-Luftangriffen in Falluja

  • Rauchwolken stiegen über der Rebellen-Hochburg auf
  • US-Armee fordert Bewohner zur Kooperation auf

Die US-Armee geht weiter gegen Rebellen in der irakischen Stadt Falluja vor. Bei Luftangriffen kamen sieben Menschen ums Leben. Über Lautsprecher forderten die amerikanischen GIs die Bewohner auf zu kooperieren.

Die irakische Rebellenhochburg Falluja ist am Montag von einer Reihe Explosionen erschüttert worden. Rauchwolken stiegen über der Stadt auf, wie Augenzeugen berichteten. Bei US-Luftangriffen auf die Stadt wurden sieben Menschen getötet, darunter Frauen und Kinder. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden, sagte der Arzt Iyad Mohamed aus dem Krankenhaus in Falluja.

Augenzeugen berichteten, Hunderte Familien seien auf der Flucht aus Falluja. Die westlich von Bagdad gelegene Stadt wird von Aufständischen kontrolliert, die gegen die von den USA gestützte Übergangsregierung kämpfen.

Über Lautsprecher forderten US-Soldaten die Bewohner Falludschas auf, mit ihnen zu kooperieren und "Terroristen aus dem Stadtzentrum zu vertreiben". Außerdem richtete die US-Armee Kontrollpunkte an Hauptzufahrtsstraßen im Norden, Westen und Süden Fallujas ein. (apa)

13.9.2004 08:33