Wahnsinnstat: Mann zerstückelt Frau mit Motorsäge, wirft Leichenteile in den Müll
- 48-jähriger Oberösterreicher ist geständig
- Mann nannte Eifersucht als Motiv für grausamen Mord
Ein 48-jähriger Mann aus Vöcklabruck in Oberösterreich hat seine 40-jährige Lebensgefährtin erschossen und sie anschließend mit einer Motorsäge zerstückelt. Der Mann erschoss die schlafende Frau im Bett mit einer Pistole und zerstückelte sie anschließend mit einer Kettensäge. Er ist geständig.
Die Leichenteile seiner Lebensgefährtin verpackte er in Müllsäcke. Diese brachte der mutmaßliche Täter mit dem Auto nach Italien, um sie dort auf verschiedene Müllcontainer zu verteilen.
Der Mord ereignete sich am 22. August in den Morgenstunden: Die 40-jährige Frau kam von einer Lokaltour nach Hause und legte sich schlafen. Ihr Lebensgefährte hatte bereits auf sie gewartet. Er nahm eine Pistole und schoss ihr drei Mal in den Rücken. Da die Frau noch röchelte, gab er noch einen vierten Schuss auf ihren Hinterkopf ab.
Leichenteile nach Italien gebracht
In den folgenden Tagen besorgte sich der Mann eine Motorsäge und zerschnitt damit die Leiche in mehrere Teile. Diese packte er in Plastiksäcke und brachte sie vermutlich am 8. September mit dem Auto nach Italien, wo er sie in Abfallcontainer warf. Es sei noch nicht bekannt, wo er sich der Leichenteile entledigte, erklärte Alois Lißl, Leiter der Sicherheitsdirektion für Oberösterreich, Freitagabend im Gespräch mit der APA.
Der Mutter der Ermordeten erzählte er, die 40-Jährige sei in Paris und es gehe ihr gut. Der Täter hat die Frau laut Lißl perfekt getäuscht: Er schickte mit dem Handy des Opfers Kurzmitteilungen an sein eigenes Mobiltelefon. Die Mutter machte sich aber Sorgen und erstattete schließlich am Donnerstag eine Abgängigkeitsanzeige.
Blutspritzer an der Wand
Zwei Gendarmeriebeamte begaben sich daraufhin zum Haus der Vermissten. Bei der Einvernahme ihres Lebensgefährtin entdeckten sie Blutspritzer an die Wand und schalteten Ermittler der Kriminalabteilung ein, die weitere Spuren fanden. Der 48-Jährige wurde in der Nacht auf Freitag in Gewahrsam genommen und legte in einem mehrere Stunden dauernden Verhör schließlich ein Geständnis ab. Als Motiv gab er Eifersucht an: Die 40-Jährige habe eine Affäre gehabt, so der Mann.
Der Täter werde noch im Laufe des Freitags dem Landesgericht Wels vorgeführt, sagte Lißl. Spätestens am Sonntag soll Untersuchungshaft über ihn verhängt werden.
(apa/red)
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