ÖAMTC fordert Diesel-Partikelfilter auch für Klein- und Mittelklasse-Modelle
- Bisher sind Rußfilter nur in der Oberklasse zu finden
- Autofahrerklub kritisiert auch die Regierung
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Der ÖAMTC sieht die Autoindustrie gefordert, Partikelfilter auch in Klein- und Mittelklassemodelle einzubauen. Bisher seien Rußfilter in erster Linie in der Oberklasse zu finden, obwohl schon rund 80 Prozent aller neuen Autos mit Partikel-Filter ausgestattet sein könnten. Laut ARBÖ sind nur 7,1 Prozent aller neu zugelassenen Diesel-Pkw mit Filter ausgestattet.
Der ÖAMTC kritisierte in einer Pressemitteilung, dass die Förderung für Nachrüstfilter noch "völlig ungeklärt ist". " Von Seiten der Regierung gibt es bis dato noch keine Vorschläge, wie mit dem Thema verfahren werden soll.", so der Automobilklub, der eine Förderaktion auch für die Nachrüstung fordert. Ein Wunsch, den die Autoindustrie auch schon geäußert hatte.
Industrie und Automobilklubs sind sich einig, dass es keine "Strafsteuer" für Neuwagen ohne Filter geben dürfe, solange eine Flächendeckung mit dieser Technik nicht garantiert sei. Sie verweisen darauf, dass ansonsten die Förderung nicht den Autofahrern, sondern dem Finanzminister helfen würde. Karl Heinz Grasser würde laut ARBÖ im kommenden Jahr 13 Mio. Euro für die Förderungen ausgeben müsse, aber 26 Mio. Euro an höheren Steuern einnehmen. (apa)
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