Fiat will mit Renault und Peugeot gleich- ziehen: Suche nach neuem Image beginnt
- Fiat-Chef Demel: "Haben kein Beschäftigungsproblem"
- Innerhalb von drei Jahren soll Unternehmen saniert sein
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Der Turiner Automobilhersteller Fiat will bei Qualität und Image mit Renault und Peugeot gleichziehen. "Wir orientieren uns an unseren französischen Wettbewerbern - ohne sie dabei zu imitieren", sagte Herbert Demel, Vorstandschef von Fiat Auto, im Interview der "WirtschaftsWoche". Innerhalb von drei Jahren wolle er das angeschlagene Unternehmen saniert haben, ohne dabei zu Massenentlassungen zu greifen. "Fiat hat kein Beschäftigungsproblem", so Demel.
"Unsere Themen sind die richtige Positionierung der Marken, ein höherer Grad an technischer Standardisierung und eine bessere Kundenorientierung." Keinesfalls wolle Demel die Marke Lancia aufgeben. "Lancia wächst von unseren Marken am schnellsten." Vom neuen Mikrovan Musa, der Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt kommt, will Demel europaweit 40.000 Stück pro Jahr verkaufen. Weiter ausgebaut werden solle die Kooperation mit General Motors. Demel:" GM-Europachef Fritz Henderson und ich reden kontinuierlich darüber, wie wir die Zusammenarbeit verbessern können." (apa)
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