Mittwoch, 8. September 2004

NEWS: ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel plant Skigebiet samt Schanze nahe Wien

  • Investitionen von 20 Millionen Euro sind geplant
  • ÖSV-Chef fordert: "Will einen Weltcupsieger aus Wien"

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS enthüllt ÖSV-Präsident und Parade-Alpinunternehmer Peter Schröcksnadel exklusiv seine ehrgeizigen Pläne rund um ein vollwertiges Skigebiet vor den Toren der Bundeshauptstadt. Ein erstes Pilotprojekt in einem riesigen Steinbruchsareal in Kaltenleutgeben kämpft momentan mit geologischen Problemen.

Doch Schröcksnadel hofft auf andere skibegeisterte Wienerwaldgemeinden."Es wäre doch super, wenn wir einmal einen Pisten-König aus Wien feiern könnten", erklärt Schröcksnadel und denkt dabei an einen großstädtischen Nachfolger von Ski-As Hermann Maier.

20 Millionen investieren
Das geplante Investitionsvolumen in ein Skigebiet nahe Wien beziffert Schröcksnadel mit rund 20 Millionen Euro. Eine für internationale Großveranstaltungen taugliche Sprungschanze würde weitere 20 Millionen verschlingen. Hauptvorteil des bisherigen Pilotprojekts Kaltenleutgeben: Eisenbahnschienen für Zubringerzüge bis unmittelbar zum Steinbruch sind bereits vorhanden. Weiters sämtliche Infrastruktureinrichtungen und ein großzügiges Wasserbecken zur Beschneiung mittels Schneekanonen. Weitere Planvorgaben: Drei Pisten, davon eine Familienabfahrt und eine FIS-taugliche Rennpiste.

Weltcup-Sieger aus Wien
"Momentan stellen wir das Projekt aber aus geologischen Gründen zurück", bedauert Ski-Zampano Schröcksnadel das lose Geröll in der Schottergrube. Eine Stabilisierung sei zwar mit hohem technischen Aufwand möglich, aber sehr teuer. Die Idee von Skigebiet samt Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugend verfolgt der ÖSV-Präsident allerdings weiter: "Ich will Weltcup-Sieger aus Wien bekommen"

8.9.2004 16:41