Österreich ist Nation der Hobbyköche: Der Kochlöffel wird oft und gerne geschwungen
- Umfrage: Kochen ist dank Jamie Oliver & Co. wieder "in"
- Nur drei Prozent der Männer können "gar nicht kochen"

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Leberkäsesemmel & Co. machen dem heimischen Herd starke Konkurrenz. Dennoch ist Österreich eine Nation der Hobbyköche - zu diesem Ergebnis kam nun eine aktuelle Studie. Immer mehr Menschen stehen selbst am Herd, kaum eine(r) behauptet noch, niemals zu kochen. Sowohl Männer als auch Frauen folgen somit oft und vor allem gerne dem prominenten Beispiel von Jamie Oliver & Co.
Kochen ist dank populären Fernseh-Köchen wieder "in". Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Marktforschungsinstitut Fessel GfK durchgeführt hat. Der Einfluss durch "Naked Chef" Jamie Oliver, aber auch ORF-Sendungen wie "Frisch gekocht ist halb gewonnen" sei "zumindest teilweise ursächlich für diese Entwicklung". Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, Kochsendungen wenigstens gelegentlich zu sehen - gleich viele Männer wie Frauen!
Männer am Herd
Stark geändert hat sich laut der Umfrage die Einstellung der Männer. Während 1991 erst 57 Prozent angaben, zumindest gelegentlich selbst den Kochlöffel zu schwingen, sind es heute bereits 72 Prozent. Nur drei Prozent der Männer können "gar nicht kochen", 1991 waren es noch fast vier Mal so viele. Allerdings zeigt sich bei der Kochfrequenz dann doch die "klassische" Rollenverteilung: Drei Viertel der Frauen kochen täglich, aber nur ein Drittel der männlichen Befragten. Immerhin behauptet aber ein weiteres Viertel der Männer, mehrmals pro Woche eigenhändig etwas Warmes auf den Teller zu zaubern.
Mittags öfters als abends
Mittags brutzelt es öfter: Die Befragten gaben an, durchschnittlich 3,6 Mal pro Woche zu Mittag zu kochen. Abends stellen sie sich nur etwa zwei Mal in der Woche an den Herd. Bei Menschen über 50 ist der Unterschied noch größer: Durchschnittlich 4,6 Tage in der Woche kochen sie zu Mittag, aber nur 1,5 Mal am Abend. Bei der Generation unter 25 ändert sich das Verhältnis: Sie schwingen eher abends den Kochlöffel.(apa)
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