PC-Komponenten werden günstiger: Dell will Preisvorteil an Kunden weiter geben
- Überkapazitäten drücken die Preise weiter nach unten
- Starkes Wachstum auch im Druckergeschäft erwartet
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Der PC-Hersteller Dell sagt einen weiteren Preisrückgang bei PC-Komponenten voraus. Auf einer Internet-Präsentation in New York kündigte Firmenchef Kevin Rollins an, das Unternehmen werde die aus einer aktuellen Überkapazität von Flachbildschirmen und breiter Verfügbarkeit von schnellen DDR2-Speicherchips zu erwartenden Preisvorteile an die Kunden weitergeben.
Traditionell profitieren Unternehmen mit Direktvertrieb wie Dell stärker von nachgebenden Preisen als die Konkurrenten, deren Computer-Produkte über den Zwischenhandel gehen.
Nach Einschätzung von Rollins wird sich der Trend in vielen Firmen bis ins nächste Jahr hinein fortsetzen, ihre überalterten Computerbestände durch neue Rechner zu ersetzen. "Auf den Rechnern laufen heute so viele Prozesse im Hintergrund, wo es um Sicherheit geht, und dabei wird viel Prozessorleistung benötigt", erklärte Rollins.
Starkes Wachstum erwartet Dell nach Aussage von Rollins in seinem noch relativ jungen Printergeschäft, in dem das Unternehmen mit dem weltgrößten Drucker-Hersteller Hewlett-Packard konkurriert. Dell rechne damit, in diesem Jahr über die Round Rock-Druckersparte in Texas, die Drucker des Herstellers Lexmark unter eigener Marke weiter verkauft, rund fünf Millionen Printer zu verkaufen, sagte Rollins. (apa/red)
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