ÖBB-Postenvergabe: Vorm Walde will Generaldirektor bleibeb
- "Denke, Vertrag als Vorstandsvorsitzender zu erfüllen"
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"Ich schließe Verträge, um sie zu halten."
Rüdiger vorm Walde will Generaldirektor der ÖBB bleiben. "Mein Vertrag lautet auf Vorstandsvorsitzender und ich denke, diesen Vertrag zu erfüllen", sagte Vorm Walde am Rande einer Pressekonferenz zum Thema "Nachhaltigkeit der Bahn" vor Journalisten.
Auf die Frage, ob er dennoch bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 23. September als Generaldirektor abberufen werden könnte: "Man weiß nie, was die Gremien beschließen. Ich schließe Verträge, um sie zu halten". Vorm Waldes Vertrag läuft bis 1. August 2006. Wenn man eine Änderung wolle, werde man mit ihm sprechen müssen, so der ÖBB-Chef.
Erst vor zwei Wochen war Vorm Walde vom Aufsichtsrat zum Personenverkehrschef der ÖBB ernannt worden. Damals hatte es so ausgesehen, als ob der gebürtige Deutsche vorerst auch Generaldirektor der Holding bleiben würde. Spekulationen, wonach dies eine zu hohe Doppelbelastung für vorm Walde sei, wies dieser am Mittwoch zurück: "Belastung ist diese Arbeit nicht, es ist eine Freude".
Hintergrund der neuen Gerüchte um eine vorzeitige Ablösung Vorm Waldes ist die ebenfalls in zwei Wochen anstehende Entscheidung, wer dem neuen Rechnungshofpräsidenten Josef Moser im ÖBB-Holding-Vorstand nachfolgen soll.
Vorm Walde, hieß es am Dienstag, wie berichtet, könnte dabei als Holding-Generaldirektor degradiert werden und bis zum Ablauf seines Vertrages (am 1. August 2006) nur noch "einfacher" Holding-Vorstand bleiben. Als Favorit gilt der derzeitige Asfinag-Chef Walter Hecke.(apa)
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