Weg mit der 1-Cent-Münze? Für Finanz- minister Grasser durchaus denkbar
- An der 2-Cent-Münze will er aber weiterhin festhalten
- Finnland verzichtet von Anfang an auf beide Münzen
Finanzminister Grasser kann sich vorstellen, in Zukunft auf die 1 Cent Münze zu verzichten, wie er am Rande des informellen EU-Finanzministerrates im niederländischen Scheveningen vor Journalisten sagte. Damit könne man sich ein bisschen Gewicht in den Brieftaschen sparen. Die Debatte darüber sei allerdings noch nicht geführt, er wolle deren Ausgang nicht vorwegnehmen.
Die 2 Cent Münze will Grasser hingegen bewahren. Ihr Wert entspreche in alter Währung 28 Groschen, das sei "in den Regalen ein signifikanter Sprung" den man sich bewahren solle, so Grasser. Damit müssten Rechnungsbeträge künftig auf Vielfache von zwei Cent gerundet werden.
Während Finnland von Anfang an auf die beiden kleinsten Münzen im Währungssystem verzichtet hat, haben in den vergangenen Monaten die Niederlande und Belgien nachgezogen. In beiden Ländern sollen die kleinen Münzen nicht mehr produziert werden, dem Handel wird erlaubt, die Preise auf Vielfache von fünf Cent (der kleinsten im Umlauf befindlichen Münze) zu runden. Wie auch in Finnland bleiben aber alle acht Umlaufmünzen des Euroraumes gesetzliches Zahlungsmittel.
Im Gegensatz dazu haben sich in Frankreich und Deutschland starke Stimmen gegen die Auflassung der kleinen Münzen ausgesprochen. In beiden Ländern wird befürchtet, dass die Konsumenten dadurch den Eindruck gewinnen könnten, dass die Preise außer Kontrolle geraten sind und sich die Unternehmen durch das Aufrunden ein Zubrot verdienen wollen.
Verrat im Vatikan16:29
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Oberösterreich16:50
Familie überlebt CrashAutolenker hatte Sekundenschlaf: Geländewagen überschlug sich mehrfach
Wettskandal in Italien17:04
Razzia bei der SquadraPolizei durchsucht Raum von Verteidiger Criscito im Trainingslager der Italiener

