Im Jahr 2003: Österreich war der siebentgrößte Nettozahler der EU!
- 336,2 Mio. Euro - Zweitniedrigster Beitrag seit 1997
Österreich hat 2003 um 336,2 Mio. Euro mehr in den EU-Haushalt eingezahlt, als an Förderungen aus Brüssel nach Österreich zurückflossen. Gemessen an der Wirtschaftsleistung (Bruttonationaleinkommen/BNE) war Österreich mit 0,15 Prozent siebentgrößter Nettozahler hinter Spitzenreiter Niederlande (0,43 Prozent), Deutschland, Schweden, Belgien, Luxemburg und Großbritannien.
Pro Kopf machte der Nettobeitrag in Österreich 41,6 Euro aus. Am meisten zahlten die Luxemburger mit 125,1 Euro, während Griechen, Iren und Portugiesen pro Kopf mit über 300 Euro gefördert wurden. Österreich hat aus dem Budget etwa 1,9 Mrd. Euro in den EU-Topf eingezahlt. Dem standen Förderungen aus Brüssel an verschiedene Sektoren in der Höhe von etwa 1,56 Mrd. Euro gegenüber.
Österreichs Nettobeitrag lag 2003 um 113 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 223 Mio. Euro (0,10 Prozent des BNE). 2002 war allerdings ein ganz untypisches Jahr, unter anderem weil Österreich 134 Mio. Euro aus dem Katastrophenfonds für Flutopfer zugesprochen erhielt. 1997 lag der Nettobeitrag Österreichs noch bei 0,43 Prozent des BNE (damals 780 Mio. Euro), seither zwischen 0,22 Prozent und 0,34 Prozent des BNE.
Das Gesamtbudget der EU betrug im Vorjahr 90,6 Mrd. Euro, das waren 0,96 Prozent des BNE der Mitgliedsländer. Dieser Wert aus der Budgetausführung sei aber nicht der langfristigen Finanzplanung zugrunde zu legen, sagte EU-Haushaltskommissarin Michaele Schreyer am Dienstag in Brüssel vor der Presse. Denn in der Langfristplanung waren für 2003 auch Ausgaben in der Höhe von 1,11 Prozent der Wirtschaftsleistung der Mitgliedsländer vorgesehen.
Die geringe Ausschöpfung zeige nur, dass die EU mit ihren Mitteln sehr sparsam umgegangen sei, so die EU-Kommissarin. Für die nächste Planungsperiode ab 2007 plant die EU-Kommission Ausgaben von bis zu 1,14 Prozent des BNE der dann voraussichtlich mindestens 27 Mitgliedsländer. (apa)
Verrat im Vatikan16:29
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Oberösterreich16:50
Familie überlebt CrashAutolenker hatte Sekundenschlaf: Geländewagen überschlug sich mehrfach
Wettskandal in Italien17:04
Razzia bei der SquadraPolizei durchsucht Raum von Verteidiger Criscito im Trainingslager der Italiener

