Nach VA Tech Betriebsrat-Konferenz: "Es ist alles möglich, auch Streik"
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"Privatisierung nur bei Arbeitsplatzsicherung"
Die Betriebsräte der VA Tech drohen mit Kampfmaßnahmen. Wenn die Abwehrmaßnahmen gegen eine feindliche Übernahme scheietern, "ist alles möglich, auch Streik", so Gesamtbetriebsrats-Vorsitzender der VA Industrieanlagenbau. Im Falle einer Übernahme des größten heimischen Technologiekonzerns durch Siemens befürchtet der Betriebsrat den Verlust von Arbeitsplätzen.
Die Betriebsräte unterstrichen, sie erwarteten von der Politik die Einlösung ihrer bisherigen Versprechungen - also eine Änderung des ÖIAG-Privatisierungsauftrags sowie ein Mitziehen der Staatsholding bei der geplanten Kapitalerhöhung der VA Tech.
Es würden "wahrscheinlich sogar tausende Arbeitsplätze auf Sicht verloren gehen", warnte Betriebsratschef Anton Beneder am Montag in einem offenen Brief an die Mitarbeiter von Siemens Österreich. Von den rund 17.000 Mitarbeitern beschäftigt der VA Tech-Konzern etwa 8.000 in Österreich, Siemens Österreich beschäftigt hierzulande rund 14.000 Leute.
"Österreich ist groß genug für eine starke Siemens Österreich und eine VA Tech", betont Beneder. "Beide Unternehmen waren und sind von dieser starken österreichischen Basis weg erfolgreich auf der ganzen Welt tätig." Sie stünden miteinander in einem gesunden und fairen Wettbewerb.
Nein zu Siemens
VA Tech-Vorstandschef Klaus Sernetz bleibt bei seinem Nein zu Siemens. "Wir haben uns schon festgelegt und ändern unsere Meinung nicht. Da müsste schon ein Angebot kommen, das sich massiv von dem unterscheidet, was derzeit bekannt ist", betont Sernetz im Gespräch mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" ."Und dafür gibt es nicht den geringsten Hinweis."
(apa)
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