Mittwoch, 8. September 2004

Österreichs Slalom-Asse tanken in der Therme Kraft für eine lange Saison

  • Spezielles Training soll die Gewichtsverteilung der Beine für die Carving-Technik optimieren

Der Sommer liegt in den letzten Atemzügen. Für die rot-weiß-roten Slalom-Asse hat die Vorbereitung auf den Winter aber natürlich längst begonnen. In der Therme Geinberg tanken Manfred Pranger, Martin Marinak, Kilian Albrecht und Co. (Mario Matt fehlte) Kraft. Daneben sind die Stangen-Artisten auch am Fahrrad aktiv und arbeiten auch mit einem speziellen Resonanzgerät, das die optimale Gewichtsverteilung der Beine für die Carving-Technik anzeigt.

Stichwort Pranger: Der Tiroler hatte vergangene Saison als mehrfacher Halbzeit-Spitzenreiter den ersten Weltcupsieg verpasst, Herren-Chef Toni Giger fürchtet aber keineswegs, dass sich dies auf die Psyche negativ ausgewirkt habe. Pranger sei später zum Spitzensport gekommen, habe auch für seine Erfolge im Europacup einige Anlaufzeit gebraucht. "Er soll sich jetzt nicht in den Kopf setzen, unbedingt sein erstes Rennen zu gewinnen, sondern sich auf den Slalom-Gesamtweltcup konzentrieren", riet Giger. (apa/red)

8.9.2004 16:34