Dienstag, 7. September 2004

WM-Quali: Walisischem Nationalteam in Aserbaidschan Trainingsbälle gestohlen

  • Beschwerde über mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen

Ohne Bälle ist das walisische Fußball-Nationalteam vom Auswärtsspiel in der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan zurück gekehrt. Wie die britische Tageszeitung "Sun" berichtete, wurden den Walisern bei der Rückreise nach dem 1:1 am Samstag auf dem Flughafen von Baku alle 20 Trainingsbälle gestohlen.

"Wir haben schon Verdacht geschöpft, als uns gesagt wurde, dass unser Gepäck erst dann verstaut wird, wenn wir im Flieger sitzen. Jetzt wissen wir, warum", wurde ein Sprecher des walisischen Verbands (FAW) zitiert. Erst nachdem die Waliser 90 Minuten im Flugzeug verbracht hatten, hoben sie Richtung Cardiff ab. "Als dann daheim zwei leere Ballnetze auftauchten, konnten wir es zunächst gar nicht glauben", so der Sprecher.

Die FAW plant außerdem unabhängig vom "Ball-Raub" eine Beschwerde wegen grober Sicherheitsmängel. Unmittelbar nach dem Spiel drangen aserbaidschanische Fans bis zu den Treppen des walisischen Mannschaftsbusses vor, bedrängten die Spieler, ihnen ihre Teamdressen zu geben und wollten sogar das Fahrzeug entern. (apa/red)

7.9.2004 11:14