Italiens Außenminister reist in den Irak: Frattini will Geisel-Freilassung erwirken
- Zwei Entwicklungshelferinnen werden festgehalten
- Dschihad-Organisation droht mit Ermordung der Frauen
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Italien bemüht sich um die beiden im Irak entführten Entwicklungshelferinnen. Außenminister Frattini reist in die Golfregion um sich um die Freilassung der beiden Frauen zu bemühen.
Erste Station seiner Reise, so eine Erklärung des Ministeriums, sei am Montag Kuwait. Er werde dort mit Regierungs- und Religionsvertretern sprechen.
Erst wenige Stunden zuvor war im Internet eine Erklärung einer Islamischen Dschihad-Organisation aufgetaucht, die mit der Ermordung der beiden Frauen drohte, sollten die italienischen Truppen nicht binnen 24 Stunden aus dem Irak abgezogen werden. Es war das zweite Bekennerschreiben zu dieser Entführung. Am Freitag hatte sich bereits eine Gruppe namens "Unterstützer von (Top-Terrorist) Zawahiri" ("Ansar al-Zawahiri") zu der Geiselnahme bekannt.
(apa/red)
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