Zug in Schweden nach Zusammenstoß mit Lastwagen entgleist: Zwei Tote, 30 Verletzte
- Vor allem Kinder und Jugendliche waren im Zug
- Großalarm in allen umliegenden Krankenhäusern
Mindestens zwei Tote hat ein schweres Zugsunglück am Rande der ostschwedischen Stadt Kristianstad gefordert. Ein vor allem mit Kindern und Jugendlichen voll besetzter Regionalzug war mit einem Lkw kollidiert und entgleist. Rund 30 Passagiere wurden dabei schwer verletzt.
Noch zwei Stunden nach der Kollision an einem beschrankten Bahnübergang waren Verletzte in einem der drei Zugwaggons eingeklemmt. Der Wagen war durch die Wucht des Zusammenstoßes umgekippt.
Augenzeugen berichteten, dass der Fahrer eines mit Holz beladenen Sattelschleppers den Bahnübergang vier Kilometer nördlich von Kristianstad trotz sich schon senkender Schranke noch überqueren wollte. Durch die Wucht des Zusammenstoßes entgleisten alle drei Wagen des aus Karlskrona kommenden Regionalzugs "Kustpilen" mit insgesamt etwa 80 Reisenden. Der vordere Wagen wurde völlig zerstört und kippte auf die Seite. Auch Stunden nach dem Unglück blieb unklar, ob möglicherweise weitere Tote unter dem Wrack eingeklemmt waren.
In einer Schule in der Nähe des Unfallortes richteten die Behörden ein Krisenzentrum zur Betreuung der unverletzt gebliebenen Passagiere durch Psychologen ein. (apa/red)
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