Teure Köpfe: Russischer Geheimdienst setzt 8 Millionen für Rebellenführer aus
- Erhofft sich Hinweise zur Ergreifung der tschetschenischen Rebellen Maschadow und Bassajew
·Geiseldrama: Sturm war nicht geplant
"Gab keine Entscheidung zum Angriff" auf die Schule
·Anti-Terror-Demos nach Geiseldrama!
Hunderttausende in ganz Russland auf der Straße
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Auch in Zukunft keine Gespräche mit Rebellen
·Russisches TV zeigt
Geiselnehmer-Video!
Wurde von Kidnappern gedreht - DIE BILDER!
·Beslan: Kinder als Geiseln in Schule
Die BILDER vor & nach der blutigen Erstürmung
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Die Chronologie der Ereignisse im Überblick
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Haupt, Haubner & Haider holen Kinder nach Kärnten
Fünf Tage nach dem blutigen Ende der Geiselnahme in Beslan verstärkt Russland die Fahndung nach tschetschenischen Rebellenführern, die sie als Drahtzieher der grausamen Aktion betrachtet. Der russische Geheimdienst FSB setzte 300 Millionen Rubel (8,5 Millionen Euro) für Hinweise aus, die zur "Neutralisierung" von Schamil Bassajew und Aslan Maschadow führen.
Auch die Auslieferung ins Exil gegangener Tschetschenen wird angestrebt. Ein Generalstabschef betonte, Russland behalte sich das Recht vor, in jedem Teil der Welt präventiv gegen Terroristen zuzuschlagen. "Bezüglich präventiver Schläge gegen terroristische Stützpunkte werden wir alle Maßnahmen ergreifen, diese in jeder Region der Welt zu liquidieren", sagte Generalstabschef Juri Balujewski. "Dies heißt jedoch nicht, dass wir auch Atomangriffe planen."
Unterdessen unterrichtete Generalstaatsanwalt Ustinow Präsident Putin über den Stand der Ermittlungen zum Geiseldrama. Ein vom Fernsehsender NTV ausgestrahltes Video, das in der Turnhalle eingepferchte Kinder, Frauen und Männer mit den schwerbewaffneten Geiselnehmern zeigte, schockierte am Dienstagabend die Nation. NTV teilte mit, der Film sei von den Geiselnehmern aufgenommen worden.
Offiziell wurde erstmals eingeräumt, dass mehr als 1.200 Geiseln in der vergangenen Woche in der Hand der Geiselnehmer waren. Zunächst hatte die Regierung von nur 350 Gefangenen in der Schule gesprochen. Ustinow sagte, dass bei dem chaotischen Kampf um die Befreiung der Geiseln 326 Geiseln getötet und 727 verwundet worden seien. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.
Von den Geiselnehmern in der Schule wurden bisher zwölf identifiziert. Einige davon seien schon im Juni in die Angriffe in Inguschetien und Nordossetien verwickelt gewesen, bei denen Dutzende Menschen getötet worden waren. (apa)
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