Bilder der Angst: Russischer Sender zeigt Video der Geiselnahme in Beslan
- Terroristen hatten eine Kamera mit im Turnsaal
- Plus: Die BILDER des grausamen Videos!
·Russisches TV zeigt
Geiselnehmer-Video!
Wurde von Kidnappern gedreht - DIE BILDER!
·Anti-Terror-Demos nach Geiseldrama!
Hunderttausende in ganz Russland auf der Straße
·Geiseldrama: Sturm war nicht geplant
"Gab keine Entscheidung zum Angriff" auf die Schule
·Acht Mio. Kopfgeld auf Rebellenführer
Russischer Geheimdienst jagt Maschadow, Bassajew
·Tschetschenien: Putin bleibt hart!
Auch in Zukunft keine Gespräche mit Rebellen
·Beslan: Kinder als Geiseln in Schule
Die BILDER vor & nach der blutigen Erstürmung
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Die Chronologie der Ereignisse im Überblick
·Nach Geiseldrama: Österreich hilft!
Haupt, Haubner & Haider holen Kinder nach Kärnten
Vier Tage nach dem blutigen Ende des Geiseldramas in Beslan mit mehr als 300 Toten hat ein russischer Fernsehsender ein Terroristenvideo aus der Turnhalle der Schule gesendet. Der halbstaatliche Kanal NTW machte keine Angaben, wie die Bilder in seinen Besitz gelangten. Zu sehen ist auch eine der in schwarz gekleideten Selbstmord-Attentäterinnen, die einen Sprengsatz in Händen hält.
Auf dem von NTW am Dienstagabend gezeigten Film ist zu außerdem sehen, wie die Geiselnehmer vermutlich wenige Stunden nach dem Überfall inmitten der gefangenen Menschen Sprengfallen in der Halle installieren. Die Kamera schwenkt über eine große Menschenmenge in der Halle. Am Dienstag waren Hunderttausende Menschen in ganz Russland aus Protest gegen den Terrorismus auf die Straße gegangen.
Präsident Putin sprach sich gegen eine öffentliche Untersuchung des Geiseldramas im Nord-Kaukasus aus und kündigte eine interne Aufarbeitung an. Gleichzeitig lehnte er Verhandlungen mit tschetschenischen Rebellen ab, die nach Ansicht Moskaus für die Tat von Beslan verantwortlich sind.
In einem Bericht des russischen Staatsfernsehens bestätigte ein festgenommener Geiselnehmer die Version des Kremls zu den Hintergründen des Dramas. Auftraggeber seien der tschetschenische Ex- Präsident Maschadow und der Topterrorist Bassajew gewesen, sagte der Geiselnehmer. Man habe mit der Bluttat den Tschetschenien-Konflikt auf den gesamten Nordkaukasus ausweiten wollen.(apa)
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