Israelischer Raketen-Angriff auf Gaza-Stadt: Mindestens 14 Tote Palästinenser
- Raketen auf Ausbildungslager der Hamas abgefeuert
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Nach Monaten der Ruhe: 17 Tote und 100 Verletzte
Bei einem israelischen Raketen-Angriff auf ein Ziel in Gaza-Stadt sind in der Nacht auf Dienstag nach Angaben von Ärzten mindestens 14 Palästinenser getötet worden. Mehr als 25 Personen seien verletzt worden.
Augenzeugen berichteten, israelische Kampfhubschrauber vom Typ Apache hätten im Osten der Stadt mindestens fünf Raketen auf ein Ausbildungszentrum der radikalislamistischen Hamas-Bewegung abgefeuert.
Palästinensische Sicherheitsbeamte sagten, es sei unklar, ob die Raketen von Kampfhubschrauber abgeschossen worden seien oder ob Boden-Boden-Raketen das Zentrum getroffen hätten. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien sehr viele Menschen in dem Zentrum gewesen.
Mindestens 45 Mitglieder der Essedin-el-Kassam-Brigaden wurden demnach verletzt. Von Seiten der Hamas hieß es, israelische Panzer hätten von einer Position in Nahal Oz, einem Kibbutz nahe der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen, auf ein Fußballfeld im östlichen Stadtviertel El Shudschaija gefeuert.
Dort hätten die Mitglieder der Brigaden eine militärische Übung abgehalten. Die Toten und Verletzten, von denen die meisten Kampfuniformen trugen, wurden in das Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza gebracht.
Als Antwort auf die Selbstmordanschläge der Hamas in der südisraelischen Stadt Beerscheba hatte die israelische Führung zu Beginn des Monats angekündigt, dass sie ihre Politik der gezielten Tötung von Hamas-Führern im In- und Ausland fortsetzen werde.
Bei einem Doppel-Selbstmordanschlag auf zwei Busse in Bersheeba hatten die beiden Hamas-Attentäter am 31. August 16 Menschen mit in den Tod gerissen.(apa)
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