Angst vor Terror in Italien: "Konkrete Attentatsgefahr" in den nächsten Wochen
- Geheimdienst: El Kaida plant Anschläge in Rom
- 23.000 Einsatzkräfte sichern 13.000 Einrichtungen
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In Italien steigt die Furcht vor Terroranschlägen: Enzo Bianco, Präsident der Parlaments- und Geheimdienstkommission, betonte in einem Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" , dass er "konkrete Beweise" für geplante Anschläge auf Rom habe. Er warnt daher vor einer "konkreten Attentatsgefahr" in die kommenden zwei Wochen.
Bianco unterstrich weiters: "Wenn ich diese Beweise nicht hätte, würde ich keinen Alarm geben." Der Grund für diese Warnungen sind Drohungen einer mutmaßlichen El-Kaida-Untergruppe. Diese habe wiederholt gedroht, Italiener anzugreifen, falls die Regierung in Rom ihre 3.000 Soldaten nicht aus dem Irak abziehe.
Ein massives Aufgebot von rund 23.000 Soldaten und 13.000 Polizisten, soll zum Schutz von "sensiblen Einrichtungen" in Italien eingesetzt werden. "Man muss vermeiden, dass der Terrorismus zu Panik führt. Zugleich muss man die notwendigen Maßnahmen zur Vorbeugung von Anschlägen ergreifen", warnte Bianco. (apa/red)
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