Donnerstag, 9. September 2004

Skandal in der Schule: Grazer Lehrer soll in Prostitutionshandel verwickelt sein

  • Suspendierung durch Landesschulrat
  • Es drohen bis zu zehn Jahre Haft

Skandal in Graz: Ein Lehrer der Ortweinschule wird verdächtigt, einen einen grenzüberschreitenden Prostitutionshandel betrieben zu haben. Der Pädagoge sei nach der Verhaftung vor rund einem Monat sogleich vom Dienst suspendiert worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen auf Hochtouren. Bei einem Schuldspruch drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft.

Seit einem Monat wird gegen den Lehrer der Ortweinschule erhoben. Er wird laut Staatsanwaltschaft verdächtigt, einen grenzüberschreitenden Prostitutionshandel betrieben zu haben. Es soll aber noch mehrere beteiligte Personen gegeben haben, die bereits in Haft sind, so der leitende Staatsanwalt, Horst Sigl. Die Erhebungen der Staatsanwaltschaft sind derzeit noch nicht abgeschlossen.

Der Lehrer wurde sofort nach seiner Verhaftung suspendiert, hieß es von Seiten des Landesschulrates. Nun kommt es auf das Urteil an, ob er wieder in seinen Dienst zurückkehren darf oder nicht. Sollte er schuldig sein, drohen dem Grazer bis zu zehn Jahre Haft.

Aus dem Umfeld des Lehrers hieß es laut "Kleiner Zeitung", dass er immer nett, freundlich und gutmütig gewesen sei. Seit längerem habe es allerdings angeblich private Probleme in seiner Ehe und mit seiner Freundin aus Moldawien gegeben, für die er sogar eine Scheinehe inszeniert haben soll.(apa)

9.9.2004 13:13