Einbrecher-Paradies Österreich: NEWS- Report über die Explosion der Kriminalität
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·NEWS: Überfall- Opfer klagen an!
"Plötzlich haben sie auf mich eingeschlagen..."
·So schützen Sie sich vor Einbrechern
Diese Maßnahmen schrecken die Täter ab
·Übersicht: Anstieg der Kriminalität
Vor allem in Ostösterreich immer mehr Einbrüche!
Lange hatte Österreich den Ruf, in Sachen Kriminalität eine "Insel der Seligen" zu sein. Doch diese Zeiten sind vorbei. 68 Raubüberfälle pro Woche - 430 Einbrüche pro Tag - alle 2,5 Minuten ein Diebstahl in Österreich. Die Zahl der Straftaten stieg um 25,2 Prozent an, pro Tag werden 1.750 Verbrechen begangen! Und nur jeder zehnte Täter wird ertappt.
Österreich läuft ernsthaft Gefahr, den Ruf als sicherste Region Europas zu verlieren. Allein im Raum Ebreichsdorf sind in den vergangenen sechs Monaten 123 (!) Einbrüche verübt worden: "Ich hatte das Gefühl, Ebreichsdorf war eine Zeit lang das Zentrum der Ostbanden", sagt Bürgermeister Josef Pilz, resignierend. "Die Gendarmerie kann ihrer Aufgabe nicht mehr ausreichend nachkommen, weil sie personell unterbesetzt ist", sucht der Ortschef aus Niederösterreich nach Gründen für die dramatische Zunahme bei Einbrüchen.
Kriminelles Österreich
Doch nicht nur südlich von Wien explodierte die Kriminalität: In ganz Österreich stieg die Steigerungsrate in Sachen Einbruch im ersten Halbjahr 2004 um alarmierende 25,2 Prozent. Absoluter Spitzenreiter ist Niederösterreich: mit einem Anstieg von 56,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gefolgt von Oberösterreich mit 34,2 Prozent und Wien mit 23,2 Prozent mehr Einbrüchen.
430 Einbrüche pro Tag
Insgesamt sind von Jänner bis Ende Juli dieses Jahres 376.655 Delikte angezeigt worden - davon fast 85 Prozent Handlungen gegen fremdes Vermögen. Gesamt ergibt das laut Kriminalstatistik des Innenministeriums ein sattes Plus von 5,6 Prozentpunkten. Herausgerechnet sind das rund 68 Raubüberfälle pro Woche, 430 angezeigte Einbrüche pro Tag und alle zweieinhalb Minuten ein Diebstahl - insgesamt 78.949 Taten.
Gleichzeitig stieg zwar auch die Zahl der geklärten Einbrüche nach § 129 - allerdings geringer als die Straftaten - um 14,6 Prozent. 7.370 Tatverdächtige konnten ermittelt werden. Damit sank die Aufklärungsquote für Einbruchsdiebstahl auf magere 9,3 Prozent ab.
Der Anteil ausländischer Tatverdächtiger hingegen kletterte heuer um weitere 2,2 Prozent auf 28,4 Prozent aller Tatverdächtigen an.
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