Pensionsharmonisierung ungerecht? Jeder dritte Beamte nicht betroffen
- 30.000 Beamte fallen aus der neuen Regelung heraus
- FPÖ und SPÖ werfen der ÖVP Bevorzugung vor
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Bei der Harmonisierung der Pensionssysteme zählen die Beamten fraglos zu den Verlierern. Doch jeder dritte Beamte ist nicht von der Reform betroffen. Weil die Harmonisierung nur für unter 50-Jährige statt für unter 55-Jährige gilt, fallen 30.000 Beamte zusätzlich aus der neuen Regelung heraus. Von 213.000 Bundesbeamten können 67.000 das alte System genießen. Das sind rund 30 %, bei Arbeitern und Angestellten ist der Anteil nur halb so hoch
Die FPÖ-Senioren sprechen von der "Chuzpe" der ÖVP, ihre Klientel zu schützen. Die SPÖ fordert schlicht: "Zurück an den Verhandlungstisch."
Auf der anderen Seite trifft die Harmonisierung junge Beamte besonders hart, allen voran jene, die erst ab nächstem Jahr ihren Dienst antreten. Schon 2008 überwiegen die Einsparungen die Mehrkosten durch Senkung der Pensionsbeiträge.
(red)
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