Sensationelle Wende in St. Pölten: Küng bleibt nach Visitation als Administrator
- NEWS: Der Rückzug Kurt Krenns ist nur noch eine Formsache. Vorarlberger Bischof übernimmt bis 2005
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"Weiß nichts davon"
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In der vom Sex-Skandal schwer erschütterten Diözese St. Pölten steht eine sensationelle neue Wende bevor, berichtet NEWS in seiner neuen Ausgabe: Klaus Küng bleibt auch nach dem bevorstehenden Abschluss des Visitationsberichts über den Sexskandal noch für voraussichtlich rund ein halbes Jahr weiter in St. Pölten: Wie aus der engsten Umgebung des Apostolischen Visitators durchsickerte, wird er auf Wunsch des Vatikan zum "Administrator" - quasi zum Provisorialverwalter und Statthalter des bisherigen Krenn-Imperiums - ernannt.
Darüber hinaus bleibt er Diözesanbischof von Feldkirch in Vorarlberg. Der Rückzug Kurt Krenns ist nur noch eine Formsache. Klaus Küng wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2005 als Administrator tätig bis der Papst einen endgültigen Nachfolger als Bischof von St. Pölten ernannt hat.
Über das Schicksal jener 29 Alumnen, die zuletzt im "Seminar der Sünde" wohnten, wird zwischen 9. und 15. September 2004 entschieden. In diesem Zeitraum können sich die Priesterkandidaten einer Kommission stellen und auf ihre moralische Integrität prüfen lassen. Diesem Gremium gehören , neben Visitator Küng und Bischof Fasching an: Wilfried Kreuth, Pastoralamtsleiter von St. Pölten, Gottfried Lafer, der pensionierte Exregens des Grazer Priesterseminars, Johann Zarl, der Dechant von St. Valentin und Pater Werner Schmid, spiritueller Führer der "Gemeinschaft vom Heiligen Josef" in Kleinhain.
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