Ein Toter und drei Verletzte bei Absturz eines Kleinflugzeuges in Vorarlberg
- Maschine stürzte kopfüber in die Tiefe
- Flugunfallkommission soll Absturzursache klären
Nach dem Absturz einer Piper am Dienstagabend wird am heute das Flugzeugwrack geborgen. Das kleine Sportflugzeug war gegen 19.45 Uhr im Gemeindegebiet von Schoppernau (Bregenzerwald) abgestürzt, der 27-jährige Co-Pilot kam dabei ums Leben. Die anderen drei Insassen - zwei Männer und eine Frau - wurden bei dem Absturz schwer verletzt. Die Ursache für den Absturz ist noch unklar.
Die viersitzige deutsche Piper Para 28 - zunächst war der Absturz eines französischen Flugzeugs gemeldet worden - war von Friedrichshafen (D-88045, Baden-Württemberg) aus zu einem Rundflug über den Bregenzerwald gestartet. Gegen 19.45 Uhr, bereits auf dem Rückflug, verlor die Piper 28 im Bereich Neuhornbach an Höhe.
Als der Pilot die Maschine hochziehen wollte, stürzte diese kopfüber ab. Der Co-Pilot, ein 27-jähriger Mann aus Ravensburg (D-88212, Baden-Württemberg), zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Die drei anderen Insassen - zwei Männer, einer davon der Pilot, und eine 27-jährige Frau - erlitten schwere Blessuren.
Während der Pilot mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen wurde, wurden die Frau und der andere Mann ebenfalls mit Helikoptern nach Zams in Tirol transportiert. Alle vier Flugzeuginsassen stammen aus Deutschland.
Mit der Bergung des Wracks, das in sehr unwegsamem Gelände in einer Seehöhe von rund 1.900 Meter Höhe liegt, konnte am Dienstag auf Grund der Dunkelheit nicht mehr begonnen werden. Die Flugunfallkommission soll die Absturzursache klären.
(apa/red)
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