Mittwoch, 1. September 2004

Renault erreicht Bestwerte bei Crashtest: Modus bekommt fünf Sterne für Sicherheit

  • Französicher Autoriese setzt ganz auf Kindersicherheit
  • Doppeltes Gurtstraffersystem und Seitenaufprallschutz

Mit 32,84 von 37 möglichen Wertungspunkten erzielt der Renault Modus als erster Kleinwagen die Maximalwertung von fünf Sternen bei den anspruchsvollen Crashtests der unabhängigen Organisation Euro NCAP. Darüber hinaus erhielt der innovative Kleinwagen das Prädikat "sicherstes Fahrzeug seiner Klasse".

"Das Ergebnis des Modus ist besonders zufrieden stellend, weil höchster Insassenschutz in einem Kleinwagen deutlich schwieriger zu erzielen ist als in größeren Fahrzeugen", erklärt Jacques Faure, Verantwortlicher für die passive Sicherheit bei Renault. "Der von Renault seit langen Jahren verfolgte Ansatz ,Sicherheit für alle’ trägt jetzt seine Früchte. Unser Ziel ist es, allen Insassen ein gleich hohes Sicherheitsniveau auf allen Plätzen zu gewährleisten - in großen wie in kleinen Autos."

Programmiertes Rückhaltesystem
Bei den diversen Tests stellten die Euro NCAP-Inspektoren das herausragende Sicherheitsniveau des Modus fest. Die im Anschluss an die Analyse der Dummys erstellte Verletzungsbilanz zeigte, wie effizient das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) die Insassen schützt, insbesondere die zweistufig auslösenden Adaptiv-Frontairbags und das doppelte Gurtstraffersystem. Die optimale Verformung der Fahrzeugstruktur führt dazu, dass die Aufprallenergie so abgebaut wird, dass weder mechanische Elemente noch andere Bauteile in die Fahrgastzelle eindringen.

Kleinwagen mit großen Sicherheitsreserven
Die Rückhaltesysteme sind perfekt mit der programmiert verformbaren Karosseriestruktur abgestimmt und gewährleisten bei jeder Aufprallart optimalen Schutz auf allen Plätzen. Das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) umfasst im Modus sechs Airbags. Zum Einsatz kommen zwei zweistufig auslösende Adaptiv-Frontairbags und vier Seitenairbags: zwei sitzintegrierte Seitenairbags, die bei einem Seitenaufprall den Brustkorb von Fahrer und Beifahrer schützen, und zwei "Windowbags" zum Schutz des Kopfes von Fahrer, Beifahrer und der außen sitzenden Fondpassagiere. Zusätzlich wird aufgrund der Sitzeinstellung die Größe des Fahrers durch einen Sensor berücksichtigt.

Doppeltes Gurtstraffersystem
Zum hohen Sicherheitsniveau tragen ebenfalls die Sicherheitsgurte der Vordersitze bei, die mit einem doppelten Gurtstraffersystem und einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet sind. Letzterer ist zum Schutz des Brustkorbs auf eine maximale Belastung von 4kN kalibriert.
Ein akustisches Warnsignal - zusätzlich zum optischen Hinweis auf dem Display - erinnert den Fahrer daran, den Sicherheitsgurt anzulegen.

Vier Sterne für Kindersicherheit
Ausgeprägten Schutz für die kleinen Insassen gewährleistet das Isofix-Befestigungssystem für Kindersitze auf dem Beifahrersitz und den äußeren Fondsitzen. Es ermöglicht mit jeweils drei Verankerungspunkten das praktische und sichere Installieren von Isofix-Kindersitzen in Fahrtrichtung oder in "Reboard"-Position. Gemeinsam mit den von Renault entwickelten Kindersitzen, bietet der Modus einen in dieser Fahrzeugkategorie unvergleichbaren Schutz für die Kinder.

Schutz bei Seitenaufprall
Für verstärkten Schutz bei einem Seitenaufprall sorgt die stabile B-Säule mit programmierten Sollknickstellen. Vorteil: Die gezielt vorausbestimmte Verformung verhindert, dass die Seitenwand tief in die Fahrgastzelle eindringt. (APA)

1.9.2004 09:54