Dienstag, 31. August 2004

Autofahrer brauchen wieder gute Nerven: Erneut kilometerlange Staus in Österreich

  • Unfälle und Ferienende sorgen für Verkehrs-Chaos
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Am letzten Ferienwochenende dieses Sommers staut es noch einmal ordentlich auf Österreichs Straßen. Mehrere Unfälle verschärften die Situation zusätzlich. Laut ARBÖ ist die Lage auf der Tauernautobahn, der Fernpass-Bundesstraße und der Arlberg-Schnellstraße am prekärsten.

Gegen Mittag ereignete sich auf der B179 (Fernpass-Bundesstraße) ein Motorradunfall. Da ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam musste die gesamte Straße für den Verkehr gesperrt werden. "Durch den dichten Urlauberreiseverkehr bildete sich binnen weniger Minuten ein kilometerlanger Stau in beide Richtungen", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Auch auf der A10 (Tauernautobahn) in Salzburg ereignete sich am späten Vormittag ein folgenschwerer Unfall. Im Ofenaußertunnel krachten aus bisher ungeklärter Ursache vier bis fünf Fahrzeuge ineinander. Die Autobahn musste im Unfallbereich in beide Richtungen gesperrt wird. Binnen weniger Minuten wuchs die Blechkolonne auf sechs Kilometer an.

Reinigungsarbeiten sorgten auf der S16 (Arlberg-Bundesstraße) für eine stundenlange Sperre des Perjenntunnels. Ein Betonmischwagen verlor gegen 08:20 Uhr einen Teil seiner Ladung. Durch die komplizierten Reinigungsarbeiten musste der Tunnel in beide Richtungen gesperrt werden. Im Zuge der Sperre bildeten sich vor der Ableitung bei Landeck und auf der Umleitungsstrecke - der B171, Tiroler Bundesstraße, kilometerlange Staus mit erheblichen Verzögerungen. Mittlerweile ist der Tunnel wieder befahrbar.

(apa/red)


31.8.2004 13:26