Mittwoch, 21. Februar 2007

Birgit Braunstein wurde von Wagner und Egle zur Winzerin des Jahres gekürt

  • Braunstein: "Ein Traum ist in Erfüllung gegangen"
  • Als Paradewein gilt die Rotwein-Cuvée Oxhoft Rot

Kellermeisterin Birgit Braunstein bewirtschaftet mit ihrer Familie 20 Hektar Weingärten im Neusiedlersee-Hügelland rund um Purbach. Das Weingut ist seit über 400 Jahren im Besitz der Familie. Ihrer Philosophie entsprechend werden die Weingärten am Leithaberg nachhaltig und naturnah bearbeitet. Dadurch erhält man sich den wertvollen alten Rebbestand gesund.

Birgit Braunstein legt Wert auf Wein mit Herkunftscharakter, das bedeutet klare, mineralische Frucht, voller, eleganter Körper mit finessereichem Säurespiel und langem Abgang.

Die Marke Oxhoft
Die Familie Braunstein hat mit viel Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein eine Marke kreiert, die mittlerweile über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist: Der Oxhoft. Für diese Weine werden nur die reifsten Trauben von den besten Lagen an den Hängen des Leithagebirges verarbeitet. Mehrmals im Jahr werden die Stöcke in Handarbeit betreut. Als Paradewein gilt der Oxhoft Rot, eine Cuvée aus Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Blaufränkisch, die 24 Monate lang in Barriques reifen kann.

Winzerin des Jahres
Die liebevolle und aufopfernde Arbeit wurde nun dieser Tage mit einer sehr begehrten Auszeichnung belohnt: Birgit Braunstein wurde von Gourmet-Papst Christoph Wagner und Star-Önologen Klaus Egle zur Winzerin des Jahres gekürt. In der Begründung heißt es wörtlich: "...die Erfolge die sie mit ihren exzellenten Weiß- und Rotweinen wie der Cuvée Oxhoft oder dem eleganten Pinot noir erzielt hat, sind für Sie eine schöne Bestätigung, dass sie den richtigen Weg gewählt hat und ihre Sache ganz ausgezeichnet macht. Wir finden das auch!"

Flash-Interview:

Frau Braunstein, was bedeutet die Kür zur "Winzerin des Jahres" für Sie?

Diese Auszeichnung ist ein wichtiger Meilenstein in meinem Winzerleben, ein Traum ist in Erfüllung gegangen, eine Bestätigung eingetroffen und vor allem hab ich viel neue Kraft bekommen, weiter zu machen. Ich verstehe diese allerdings auch als Auftrag, meinen Weg fortzusetzen. Ich verspreche Ihnen, ich werde mich nicht auf den frisch gewonnen Lorbeeren ausruhen.

Was darf man von 2004er-Jahrgang erwarten?
Im Moment sieht alles wunderschön aus, es verfärben sich gerade die letzten roten,
d.h. die spät reifen Sorten wie Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon, die Trauben sind gesund und von der Reifeentwicklung im normalen Stadium, es wird einen für österreichische Verhältnisse normalen Erntetermin geben, ich werde voraussichtlich am 20. September beginnen. Das bedeutet, einen angenehmen Verlauf der Reife-Aroma-Kurve haben und keine australischen Außenverhältnisse, was uns höchstwahrscheinlich sehr balancierte und aromareiche, feine Weine bringen wird.... allerdings weiß das nur der liebe Gott, denn der beschert uns ja das Wetter und von dem hängt nun alles ab.... Viel Sonne und trocken, windige Tage, das wünsch ich allen Winzern!

Web-Tipp:

www.braunstein.at

21.2.2007 16:26