Die besten Roten aus Silzilien im Test: Sommeliers kürten Sieger-Wein der Insel
- Traditionelle Rebsorten feierten dabei ein Comeback
- Mit welchen Qualitäten der Siegerwein punkten konnte
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Rotweine von der Mittelmeerinsel profilieren sich immer mehr als preiswerte Alternative zu den teuren Klassikern aus Norditalien. Versierte Sommeliers machten jetzt die Probe aus Exempel und kürten in einer Blindverkostung die zehn besten Gewächse der italienischen Insel. Der Sieger heißt dabei Ribeca; eine Cuvée aus Nero dAvola vom Aufsteigergut Firriato im Norden der Insel.
Das Finale der Verkostung fand in Köln im italienischen Gourmet-Restaurant Da Bruno, vom "Aral Schlemmer Atlas" zum "ausländischen Restaurant des Jahres 2004" gekürt, statt. Eine zwölfköpfige Jury, professionelle Sommeliers sowie Weinkenner, bewertete dabei die 30 Tropfen in einer Blindverkostung nach dem international üblichen 100-Punkte-Schema.
Comeback eines traditionellen Gewächses
Nero dAvola, sie zählt zu den traditionellen Gewächsen auf der Mittelmeerinsel, feierte bei dieser Verkostung ein wahres Comeback. Die kräftige, dunkle Sorte kann sich, perfekt ausgebaut, durchaus mit der modischen Allerweltstraube Cabernet Sauvignon messen. Paroli bietet sie sogar arrivierten italienischen Konkurrenten wie Sangiovese aus der Toskana und Nebbiolo aus dem Piemont.
Ribeca als Siegerwein
Der Sieger heißt Ribeca; eine Cuvée aus Nero dAvola zu 60 Prozent und 40 Prozent Perricone, einer alten, fast ausgestorbenen sizilianischen Rebsorte. "Den will ich trinken, den spucke ich nicht aus", begeisterte sich Patron Spatola während der Probe an dem späteren Siegerwein. Damit empfing der Tropfen vom Aufsteigergut Firriato im Norden der Insel das höchste Kompliment, das ein Verkoster einem Wein machen kann. (red)
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