Sex-Entzug ist beliebtes Druckmittel: 50 % der Frauen bestrafen damit ihre Partner
- "Kein Sex" lautet es immer öfter bei Beziehungsstress
- Laut Umfrage gilt diese Maßnahme als "gerechte Strafe"

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Wenn es in der Beziehung Stress gibt, greifen deutsche Frauen zu drastischen Maßnahmen. Laut einer aktuellen Zeitschriften-Umfrage steht bei Partnerproblemen Sex-Entzug als Druckmittel Nummer eins auf dem Programm. Jede zweite deutsche Frau sieht darin eine durchaus gerechte Strafe für den Partner. Bei Männern scheint diese Variante der Problemlösung nicht so beliebt zu sein. Nur 27 Prozent der deutschen Männer wollen trotz Streit auf Sex verzichten.
Streit gibt es in jeder Beziehung - dann machen die meisten Deutschen ihrem Partner Druck, wie eine heute veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Freundin" ergab: Demnach finden es 74 Prozent der Frauen und 65 Prozent der Männer in Ordnung, wenn der Partner nicht ganz freiwillig ihren Zielen folgt. Als "Druckmittel" setzen vor allem Frauen gerne Liebes- und Sex-Entzug ein: 56 Prozent der Frauen - aber nur 27 Prozent der Männer - halten dies für eine gerechte Strafe bei Beziehungsstress.
Gemeinsame Entwicklung gilt als utopisch
An eine gemeinsame Entwicklung glaubt nur jeder Dritte: 43 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer halten es für möglich, sich selbst oder den Partner zu ändern, um die Beziehung zu verbessern. Das Gewis-Institut befragte im Auftrag von "Freundin" 1.049 Männer und Frauen. (apa)
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