Mittwoch, 1. September 2004

Hüllenlos, gnadenlos

  • Das Interview mit dem Olympia-Star
  • PLUS: Was unseren Wassermann so anziehend macht.

Während sich Hermann Maier über gefrorenes Wasser talwärts stürzt, durchpflügt er das Nass nur heimelig temperiert, in sicherer Rückenlage.

Und dennoch: Spätestens seit Markus Rogans triumphaler Rückkehr aus Athen ist sportliche Popularität selbst im Land von Mausefalle und Hausbergkante keine Frage des Aggregatzustands mehr.
Sommer-Maier. Der 22-jährige Stanford-Absolvent wird in der alten Heimat dank zweier Silbermedaillen zum Herminator des Sommersports und dank stattlicher Erscheinung samt respektabler Rhetorik zum Schwiegersohn der Nation gehypt. Ja mehr noch: Der Olympia-Athlet ist nun auch in der Eliteliga der Austro-Sexsymbole fest etabliert. „Rogan ist eine vitale Mischung aus Menschlichkeit und Männlichkeit“, erklärt Fachfrau Gerti Senger als Sprachrohr der Damen. „Er ist der letzte lebende Österreicher, der seine Unschuld gekonnt ausspielt“, lobt Experte Alfons Haider namens der Herren.
So sieht Österreich also seinen neuen Helden. Wie der Held Österreich sieht, verrät er im großen NEWS-Interview – eine Abrechnung mit der landestypischen „Quertreiberei“: „Manchmal denke ich mir, die Österreicher glauben, der Rest der Welt existiert nur, um unseren Wein zu trinken und unser Fußballteam zu schlagen.“ – Wobei Rogan selbst durchaus bereit ist, an der Weltoffenheit seiner Heimat zu arbeiten. Sein Traumjob: Außenminister.

Die ganze Story und das Interview mit Markus Rogan lesen Sie im neuen NEWS

1.9.2004 16:28