Donnerstag, 2. September 2004

Proteste in Italien: Seit 21 Uhr nur mehr eingeschränkter Langstrecken-Verkehr

  • 83 Prozent der italienischen Züge verkehren normal
  • Auch in Österreich wird mit Behinderungen gerechnet

Seit Montag, 21.00 Uhr, streiken die Eisenbahner in Italien. 24 Stunden lang findet nur eingeschränkter Zugverkehr statt. Die italienische Bahngesellschaft Trenitalia rechnet mit Auswirkungen des Arbeitskampfes auf die Langstrecken-Verbindungen. 83 Prozent der Mittel- und Langstrecken-Züge in Italien werden aber normal fahren, hieß es in einer Presseaussendung Trenitalias.

Auch in Österreich muss man mit Behinderungen rechnen. Laut den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verkehren zwar über den Brenner der Eurocity 84 und 85 von Rom nach München bzw. wieder retour planmäßig, der Intercity 281 - von München nach Bozen - wird nur bis zur italienischen Grenze fahren. Dort wird das Streikende abgewartet, ehe der Zug weiter fährt. Laut ÖBB handelt es sich um eine Wartezeit von einer drei Viertel Stunde. Der Regionalverkehr zwischen Lienz und Innsbruck fährt im Schienenersatzverkehr, alle anderen Züge bis bzw. ab Innsbruck. (apa)


2.9.2004 11:51