Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler vor Einzug in den Generalrat der Nationalbank
- Als Nachfolgerin von Ex-IV-Generalsekretär Fritz
·OeNB halbiert Gewinn von 2003
Verluste durch niedrige Zinsen und Dollarpreis
·Nationalbank zahlte Welteke Nobel-Suite
FORMAT: Sacher-Zimmer kostete 580 pro Nacht!
·Banken: Zahl der Filialen sinkt stetig
International überdurch-schnittlicher Rückgang
Elisabeth Gürtler-Mauthner, Chefin des Wiener und Salzburger Hotel Sacher, soll am 9. September im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) aller Voraussicht nach von deren Eigentümervertreter in den Generalrat der Notenbank gewählt werden. Das berichtete "Der Standard" in seiner Dienstag-Ausgabe.
Die studierte Handelswissenschafterin werde Lorenz Fritz nachfolgen, der bis Mitte August Generalsekretär der Industriellenvereinigung war und nun auch sein OeNB-Kontrolleursamt zurücklege. Platz nehmen werde die 54-jährige Wiener-Opernball-Chefin auf einem Ticket des Raiffeisen-Sektors. Gürtler sitzt laut "Standard" bereits im Aufsichtsrat der Erste Bank.
"Für Entsendung einer Frau"
Bei der Bestellung von Industriellenfunktionär Fritz zum OeNB-Generalrat-Mitglied Ende der Neunzigerjahre hätten die Raiffeisen-Chefs ihr Placet "unter der Bedingung gegeben, dass bei der nächsten Bestellung wieder wir entscheiden", zitiert die Tageszeitung einen Raiffeisen-Manager. Die Bestellung Gürtlers ist dem Vernehmen nach mit der Industriellenvereinigung nicht abgesprochen. Allerdings habe sich deren neuer Präsident, Veit Sorger, ebenso wie Raiffeisen-Boss Christian Konrad "für die Entsendung einer Frau ins Kontrollgremium" der Notenbank ausgesprochen. (apa)
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