Schon wieder mehr zu bezahlen: Energie ist im Juli teurer als noch vor einem Jahr
- Mineralöle erweisen sich erneut als Preistreiber
- Leichter Preis-Rückgang gegenüber Juni
Vor allem die gestiegenen Preise für Mineralöle haben die Kosten für Energie im Juli 2004 in Österreich erhöht. Die Preise lagen im Schnitt um 7,9 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) mit. Im Vergleich zum Juni 2004 gaben die Energiepreise um 0,5 Prozent nach.
Die Inflation gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) lag diesen Juli bei 2,3 Prozent. Ohne einen Anstieg der Energiepreise hätte der Preisauftrieb in diesem Zeitraum 1,9 Prozent betragen.
Für den Preisschub sorgten vor allem Mineralöle, die sich gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 14 Prozent verteuerten. Die Preise für Heizöl (Extra Leicht) stiegen um 18,4 Prozent, für Normalbenzin um 14,6 Prozent und für Superbenzin um 13,5 Prozent. Für Diesel mussten die Verbraucher im Juli um 13,9 Prozent mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.
Einen starken Anstieg gab es erneut beim Kohle-Preis (plus 23,2 Prozent). Unterdurchschnittlich erhöhten sich im Juli 2004 hingegen erneut die Kosten für Gas (plus 3,1 Prozent), Strom (plus 2,1 Prozent), Brennholz (plus 0,4 Prozent) und Fernwärme (plus 4 Prozent). (apa/red)
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