Olympia: Brasilianische Regierung fordert jetzt Marathon-Gold für de Lima!
- Irrer Ire nach Attacke zu einem Jahr verurteilt
- Außerdem muss der Ex-Priester 3.000 Euro zahlen
Die brasilianische Regierung und das Brasilianische Olympische Komitee (COB) haben am Montag Wiedergutmachung für ihren Marathon-Läufer Vanderlei de Lima gefordert. Der spätere Bronzemedaillengewinner war beim olympischen Marathon-Lauf am Sonntag in Führung liegend von dem verrückten ehemaligen irischen Priester Cornelius Horan angegriffen und von der Strecke gedrängt worden. "Es gibt keinen Zweifel, dass Vanderlei bis zum Zeitpunkt der Attacke der Sieger war", stand in einer Aussendung des Sportministeriums zu lesen.
Sportminister Agnelo Queiroz, der sich mit den vom IOC gesetzten Maßnahmen unzufrieden zeigte und die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen kritisierte, forderte das brasilianische Außenministerium auf, verstärkt bei der griechischen Regierung und den beteiligten internationalen Organisationen aktiv zu werden. Der Forderung einer zweiten Goldmedaille für de Lima war das IOC nicht nachgekommen, sondern hatte den Brasilianer stattdessen mit der "Pierre de Coubertin"-Medaille für besondere sportliche Fairness ausgezeichnet.
Der 35-Jährige, in seiner Heimat längst zum tragischen Volkshelden avanciert, freute sich dennoch über die einzige Leichtatletik-Medaille für Brasilien in Athen. Trotzdem will das COB wie angekündigt zuerst beim Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) und dann beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Klage einreichen. (apa)
Verrat im Vatikan14:42
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
