Wieder neuer Verein für Alex Manninger: Teamgoalie versucht sein Glück in Siena
- Mit Trainer Simioni schon länger in Kontakt gestanden
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Der Wechsel von Alexander Manninger zum italienischen Serie A-Verein Siena ist perfekt. "Es ist alles unterschrieben", verkündete der Salzburger auf der Pressekonferenz des ÖFB vor dem Länderspiel gegen England erleichtert. Der Tormann, der erstmals seit fast zwei Jahren wieder im Teamkader steht, erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag auf Leihbasis. Manninger, der zuletzt in Brescia gespielt hatte, gehört noch bis Sommer 2006 dem FC Bologna.
Der 27-Jährige war in der vergangenen Saison in Bologna nicht zum Zug gekommen und deshalb zunächst an den Schopp-Klub Brescia Calcio verliehen worden. "Dort hat aber schon nach dem zweiten Tag nichts gepasst, es war auch ein bisschen rassistisch", erzählte Manninger, der mit Sienas Trainer Luigi Simioni schon länger in Kontakt stand. Der Coach hat ihm die Einser-Position in Aussicht gestellt. "Ich habe das Trikot mit der Nummer eins erhalten, es liegt aber an mir der Einser zu sein."
Dass der Wechsel erst wenige Stunden vor Ende der Transferzeit zu Stande kam, lag auch daran, dass Zukunft und Perspektiven des in einen Wettspiel-Skandal verwickelten Vereins in Frage standen. Jetzt ist alles vom Tisch. Die neue Saison mit dem neuen Verein beginnt für Manninger unmittelbar nach dem Aserbaidschan-Länderspiel (8. September) am 12. September mit der Auswärtspartie in Palermo.
"Zumindest den Klassenerhalt" nannte der 27-Jährige als Ziel, der zehnte Endrang sei das Höchste der Gefühle. Nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, war auch die Maxime seiner früheren Arbeitgeber Bologna und Brescia. Auch Vereins-Wechsel sind für Manninger nichts Neues. Nach Salzburg, Vorwärts Steyr, Salzburg, GAK, Arsenal, Fiorentina, Espanyol Barcelona, Torino, Bolgona und Brescia folgt nun eben Siena.
Der Verein aus der Toskana hatte 2003 erstmals in der 99-jährigen Vereinsgeschichte den Aufstieg ins Oberhaus geschafft und sicherte sich als 13. den Klassenerhalt. Neben Manninger wurde die Truppe Simoni gleich durch 14 weitere Neue verstärkt, bekannteste Spieler sind mit dem Norweger Tore Andre Flo und Enrico Chiesa zwei Stürmer. (apa/red)
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