"America is back": Schwarzenegger preist Bush für seine "richtigen Entscheidungen"
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Die Nominierung von George Bush war ohnehin nur mehr Formsache, daher galt die Aufmerksamkeit der republikanischen Delegierten voll und ganz Arnold Schwarzenegger. "America is back" rief er im Madison Square Garden aus, und mit den Worten "Amerika ist sicherer mit Bush" zu dessen Wiederwahl auf. Der kalifornische Gouverneur lobte Bush zudem als "Führer, der nicht nachgibt".
"Ihr könnt auf ihn zählen, besonders in einer Krise", sagte die First Lady Laura Bush über ihren Mann. Unter dem Jubel der Delegierten hatte davor Schwarzenegger zur Wahl von Bush aufgerufen. "Amerika ist sicherer mit Präsident Bush", sagte er vor den Delegierten im Madison Square Garden. Schwarzenegger schilderte seine eigene Lebensgeschichte, wie er aus Österreich ausgewandert war und vor 21 Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, als Beispiel für die Verwirklichung des "Amerikanischen Traums" von Freiheit und Wohlstand.
"Mann innerer Stärke"
Präsident Bush und Vizepräsident Dick Cheney hätten die amerikanische Wirtschaft trotz einer übernommenen Rezession und trotz der Anschläge auf die USA weiter vorangebracht, lobte er die ökonomische Bilanz der republikanischen Regierung. Bush sei ein "Mann innerer Stärke", ein "Führer der nicht nachgibt". Terrorismus sei noch gefährlicher als Kommunismus, da er nicht nur den Einzelnen sondern die ganze internationale Ordnung zerstören wolle.
Präsident Bush habe den Irak-Krieg wegen seiner Führungsstärke begonnen. "Bei Führungsstärke geht es nicht um Umfragen, sondern um die richtigen Entscheidungen", so Schwarzenegger. Bush habe die richtigen Entscheidungen getroffen und sei dann dabei geblieben, "darum ist Amerika sicherer mit Bush als Präsident".
"Amerika ist zurück" ("America is back") sagte der Schauspielstar in Anlehnung an sein aus den "Terminator"-Filmen bekanntes Zitat "Ich komme wieder" (I'll be back). Der Auftritt ist Schwarzeneggers erste politische Ansprache, die landesweit im Fernsehen übertragen wird, seit er im vergangenen November Gouverneur von Kalifornien wurde.
Bisher hatte sich Schwarzenegger mit der Unterstützung für Bush zurückgehalten. Die beiden republikanischen Politiker stimmen in zentralen Themen nicht überein, etwa bei dem Recht auf Abtreibung, das Schwarzenegger unterstützt oder bei einer Verfassungsänderung zum Verbot von Homosexuellen-Ehen, gegen die sich Schwarzenegger sperrt.
(apa/red)
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