Geiseldrama in Russland: Keine erkenn-bare Bedrohung in Österreich
- Tschetschenen traten bisher lediglich in Verbindung mit illegaler Migration in Erscheinung
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Das Geiseldrama in Russland beherrscht die Schlagzeilen. Beruhigung in Österreich: Für unser Land geht derzeit "keine erkennbare Bedrohung" von der teschtschenischen Bevölkerungsgruppe aus, wie Oberstleutnant Rudolf Gollia betont.
Tschetschenen wurden in Österreich lediglich in Verbindung von illegaler Migration auffällig, terroristische Aktivitäten wurden bisher nicht wahrgenommen.
Obwohl keine erkennbare Bedrohung von der Bevölkerungsgruppe ausgeht, werden die Tschetschenen dennoch seitens des Innenministeriums nicht völlig unbeobachtet gelassen. Einen größeren Zwischenfall gab es am 9. August 2003 im Flüchtlingslager Traiskirchen. Bei einer wüsten Schlägerei zwischen Tschetschenen und Moldawiern wurde ein 24-Jähriger mit Eisenstangen zu Tode geprügelt.
Insgesamt befinden sich etwa 4.000 Personen in Österreich, die aus Tschetschenien stammen. Eine exakte Zahl ist nur schwierig zu ermitteln, da die Gruppe als russische Staatsbürger geführt wird.
(apa/red)
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