Clinton wegen Arterienverengung im Spital: Bypass-Operation gut überstanden
- Ex-Staatsoberhaupt bekam vierfachen Bypass gelegt
- Die Operation dauerte fünf Stunden
Der frühere US-Präsident Clinton ist am Freitag wegen Stechen in der Brust und Atemnot in das Presbyterian-Krankenhaus gebracht worden. Ärzte haben dem 58-Jährigen empfohlen, sich so schnell wie möglich einer Bypass-Operation zu unterziehen. Nach fünfstündiger Operation geben die Ärzte im Presbyterian-Hospital Entwarnung: "Ihm geht es gut, er hat es gut überstanden".
Noch vom Krankenbett aus hatte Clinton dem Sender NBC zufolge dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry Ratschläge für den Wahlkampf gegeben. So soll er ihm geraten haben, eher mehr innenpolitische Themen anzusprechen als zu viel über seine Vergangenheit im Vietnam-Krieg zu sprechen.
Auf der Website der Clinton-Stiftung äußerten sich der Politiker und seine Familie dankbar für "die tausenden Gebete und Botschaften der Anteilnahme, die wir in den letzten paar Tagen erhalten haben".
Clintons Sprecher erklärte auf Anfrage, auf der Website seien mehr als 26.000 Wünsche zur guten Besserung eingegangen. Den genauen Zeitpunkt der Operation wollten weder der Sprecher noch das behandelnde Krankenhaus mitteilen.
(apa/red)
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