Donnerstag, 2. September 2004

Nach 18 Tagen: Palästinensische Häftlinge beenden ihren Hungerstreik

  • Streik als Protest für bessere Haftbedingungen

Palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen haben am Donnerstag ihren Hungerstreik für bessere Haftbedingungen beendet. Die Gefangenen hätten ihren 18-tägigen Streik zunächst ausgesetzt und später für beendet erklärt, sagte der für die Belange von Gefangenen zuständige palästinensische Minister Abdel-Rasek der Nachrichtenagentur Reuters.

Palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen haben am Donnerstag ihren Hungerstreik für bessere Haftbedingungen beendet. Die Gefangenen hätten ihren 18-tägigen Streik zunächst ausgesetzt und später für beendet erklärt, sagte der für die Belange von Gefangenen zuständige palästinensische Minister Abdel-Rasek der Nachrichtenagentur Reuters.

Dem Ende des Streiks seien mehrere Stunden andauernde Verhandlungen vorausgegangen, bei denen nach Aussage der Gefangenen mit den Gefängnisbehörden grundsätzliche Übereinkünfte ausgehandelt worden seien. Auch eine palästinensische Gefangenen-Hilfsorganisation bestätigte das Ende des Streiks.

Fast 3.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen hatten seit dem 15. August die Aufnahme fester Nahrung verweigert. Unter anderem hatten sie ein Ende von Leibesvisitationen, ein größeres Besuchsrecht für Familienangehörige und bessere sanitäre Anlagen gefordert.(apa)

2.9.2004 19:35