Dienstag, 31. August 2004

Zuviel Hausarbeit: 47-jährige Frau aus Bayern wollte ihr Haus in die Luft jagen

  • 30.000 Euro Sachschaden, Nachbar alarmierte Polizei
  • Folgt nun Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung

Unglaublich, aber wahr! Weil ihr die Hausarbeit über den Kopf wuchs, versuchte eine Frau in Bayern ihr Haus in die Luft zu jagen. Die alkoholisierte 47-Jährige schichtete Holzscheite zwischen Boiler und Gasheizung auf und steckte sie in Brand.

Dann läutete die Frau bei einem Nachbarn und berichtete ihm von der Tat. Der Mann alarmierte sofort Polizei und Feuerwehr.

Als der erste Löschzug eintraf, waren im Heizungskeller bereits die Isolierung des Boilers und weitere Gegenstände geschmolzen. Kurze Zeit später wäre es den Angaben zufolge zu einer Gasexplosion gekommen, weil die Gashauptleitung geöffnet war. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Im Haus befanden sich laut Polizei keine Personen. Der 65-jährige Ehemann der Hausbesitzerin war im Urlaub. Die 47-Jährige saß neben ihrem Auto, das sie zuvor noch aus der Garage gefahren hatte. Zu ihrem Motiv sagte die Frau, dass sie allein mit der vielen Arbeit im Haus nicht mehr fertig werde. Die Staatsanwaltschaft stellte Antrag auf Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung. (apa/red)

31.8.2004 11:43