Dienstag, 31. August 2004

Verheerender Taifun in Japan fordert mindestens neun Menschenleben

  • 220 Verletzte - sechs Personen sind noch vermisst
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Der in Japan tobende Taifun "Chaba" hat eine Schneise der Verwüstung gezogen und bisher mindestens neun Menschen getötet. Durch den von Süden her in Richtung Nordosten peitschenden Wirbelsturm wurden zudem 220 Menschen verletzt. Sechs Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Vor allem im Südwesten des Inselreiches beschädigte der Taifun mehr als eintausend Häuser und beeinträchtigte den öffentlichen Verkehr mit schweren Regenfällen und Erdrutschen.

Inzwischen zog der Sturm weiter in den Norden des Landes. Vier Mann einer Frachterbesatzung wurden weiter vermisst. Zehntausende Anrainer hatten sich vorübergehend vor der Naturgewalt in Sicherheit bringen müssen. "Chaba" (thailändisch für Hibiskus), der 16. Taifun der Saison, ist einer der schwersten über Japan tobenden Wirbelstürme der vergangenen Jahre. Erst kürzlich waren dort bei einem Taifun zehn Menschen ums Leben gekommen. (apa)

31.8.2004 10:39