Nach Brandanschlag auf Ex-Freundin: Mann erliegt schweren Brandverletzungen
- 22-Jähriger konnten von Ärzten nicht gerettet werden
- Die Frau überlebte schwer, die Kinder leicht verletzt
Jener 22-jährige Mühlviertler, der in der Nacht auf Freitag im Haus seiner 21-jährigen Ex-Freundin im Bezirk Vöcklabruck Feuer gelegt hatte, ist am Samstagvormittag seinen schweren Brandverletzungen in einer Münchner Spezialklinik erlegen. Das gab Alois Lißl, Leiter der Sicherheitsdirektion für Oberösterreich, am Samstag bekannt.
Der Mann war am Freitag gegen 4.00 Uhr früh in das Elternhaus seiner 21-jährigen Ex-Freundin eingedrungen und hatte in ihrem Schlafzimmer, in dem die Frau mit den gemeinsamen Kleinkindern schlief, Benzin vergossen und angezündet. Der durch die Explosion des Benzinkanisters geweckte 43-jährige Vater der Frau konnte sie und ihre beiden Kinder aus dem brennenden Zimmer retten, die Frau erlitt jedoch schwere, ihr dreijähriger Sohn leichte Brandverletzungen. Die einjährige Tochter blieb unverletzt.
Erst die Feuerwehr entdeckte den 22-jährigen mutmaßlichen Täter im Schlafzimmer liegend. Er wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Münchner Spezialklinik geflogen, wo er Samstag früh verstarb, so Lißl. (apa/red)
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