Steirer in Marokko von tollwütigem Hund gebisse: Opfer nach Graz heimgeflogen
- 21-Jähriger befindet sich weiterhin in Lebensgefahr
- Noch keine Bestätigung, ob es sich um Tollwut handelt
Jener junge Steirer, der in Marokko vermutlich mit Tollwut infiziert worden ist, ist nach Graz gebracht worden. Der 21-Jährige landete am Samstag mit dem Medical-Jet-Service. Er befindet sich nach wie vor in Lebensgefahr. Ob der junge Mann tatsächlich an Tollwut erkrankt ist, sollen nun die Untersuchungen zeigen. Eine genaue Diagnose könne aber erst in einigen Tagen gestellt werden.
Der Mann aus Judendorf-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung), der bei seinem Aufenthalt mit seiner Freundin in Marokko von einem streunenden Hund gebissen worden war, wurde auf die Intensivstation am Grazer LKH gebracht. Sein Zustand sei stabil, aber ernst.
Ob es sich um Tollwut handelt, konnte noch nicht bestätigt werden - die Anzeichen dafür sind allerdings gegeben, erklärte Medical-Jet- Service-Einsatzleiter Wolfgang Hofer. Die Laboruntersuchungen, die Gewissheit verschaffen sollen, werden noch einige Tage dauern. (apa)
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