Wien nur mehr 86. - Österreichs Unis rutschen in weltweitem Ranking weiter ab
- Liste der besten 500 Unis der Shanghai Jiao Tong
- Universität Wien fällt um zwei Plätze auf Rang 86
Die österreichischen Universitäten sind in dem von der Shanghai Jiao Tong University erstellten weltweiten Uni-Ranking weiter zurückgefallen. Die beste heimische Hochschule, die Universität Wien, die im Vorjahr Platz 84 unter den 500 besten Unis belegte, rangiert in dem nun veröffentlichten Ranking 2004 auf Platz 86. Unverändert angeführt wird die Liste von den beiden erstplatzierten US-Unis Harvard und Stanford, auf Platz drei vorgestoßen ist die Universtiy of Cambridge (Großbritannien), die im Vorjahr auf Platz fünf rangierte.
Für ihre Zusammenstellung hat die Shanghai Jiao Tong University primär forschungsorientierte Indikatoren wie die Anzahl der von der Uni hervorgebrachten und an der Uni lehrenden Nobelpreisträger, die Größe der Institution, die Anzahl der in wissenschaftlichen Publikationen häufig zitierten Forscher in verschiedenen Disziplinen sowie die Anzahl der in den Zeitschriften "Nature" und "Science" publizierten Artikel verwendet.
17 US-Unis unter den Top-20
Das Ranking nach diesen Kriterien belegt einmal mehr die Vormachtstellung der US-Unis, welche die Plätze eins bis 20 belegen - unterbrochen nur durch die University of Cambridge (Platz 3), die University of Oxford (Platz 8) und die Tokyo University (Platz 13). Von den weltweit besten 50 Unis kommen 35 aus den USA.
Fünf Austro-Hochschulen unter den 500
Aus Österreich sind neben der Uni Wien die Uni Innsbruck und die Uni Graz, die Technische Universität (TU) Wien und die Medizin-Universität Innsbruck in der Top-500-Liste vertreten - allerdings weit abgeschlagen: Die Unis Innsbruck und Graz finden sich in der Gruppe zwischen Rang 200 und 300 (ab Platz 200 wird nur noch in 100er-Gruppen gereiht), die TU Wien rangiert zwischen 300 und 400 und die Medizin-Uni Innsbruck zwischen 400 und 500.
Wien ist nur mehr 29-beste Europa-Universität
In einer eigenen Europa-Auswertung nehmen Cambridge, Oxford, das Imperial College London, das University College London (alle Großbritannien), die ETH Zürich, die Universität Utrecht (Niederlande), die Universität Paris, die Technische Universität München, das Karolinska Institut Stockholm (Schweden) und die University Edinburgh (Großbritannien) die ersten zehn Plätze ein. Die Universität Wien ist von Platz 24 im Jahr 2003 auf Platz 29 abgerutscht. (apa)
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