Mord statt Treppensturz: 78-Jähriger Osttiroler erschlägt Frau mit einem Fäustel
- Eheprobleme: Seit Jahren Streitereien wegen Eifersucht
- Geständnis bei zweiter Befragung durch die Polizei
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Täter geständig. 59-Jähriger stellte sich
Als Mord hat sich ein Treppensturz in Thal/Assling in Osttirol herausgestellt. Nach Angaben der Gendarmerie vom Dienstag hatte ein 78-Jähriger seine fünf Jahre jüngere Frau im Schlaf mit einem Fäustel erschlagen. Motiv für die Tat soll Eifersucht gewesen sein.
Als Mord hat sich ein Treppensturz in Thal/Assling in Osttirol herausgestellt. Nach Angaben der Gendarmerie vom Dienstag hatte ein 78-Jähriger seine fünf Jahre jüngere Frau im Schlaf mit einem Fäustel erschlagen. Motiv für die Tat soll Eifersucht gewesen sein.
Verletzungen nicht im Einklang mit Sturz
Die Bluttat dürfte sich bereits in der Nacht auf Montag ereignet haben. In den Morgenstunden war eine Sektorstreife der Gendarmerie zu einem Haus nach Thal/Assling beordert worden, weil es dort zu einem Stiegensturz gekommen sei. Bei den Erstermittlungen stellte sich heraus, dass das Opfer - die 73-jährige Frau - bereits verstorben war und massive Verletzungen am Kopf aufwies, die sich mit einem Treppensturz nicht in Einklang bringen ließen.
Geständnis bei zweiter Befragubg
Ein erster Tatverdacht richtete sich gegen den 78-jährigen Ehemann des Opfers, der alleine mit seiner Frau das Anwesen bewohnte und bei einer ersten Befragung angab, am Morgen aufgewacht zu sein und seine Frau am Stiegenabgang liegend vorgefunden zu haben. Bei der niederschriftlichen Befragung durch Beamte der Kriminalabteilung Tirol gab der Pensionist dann aber schließlich zu, seine Frau umgebracht zu haben.
Eifersucht als Motiv
Als Motiv nannte der Verdächtige den Umstand, dass seine Frau immer wieder mehrere Männer gehabt und es deshalb schon seit Jahren laufend Streitereien gegeben habe. Deshalb habe er in der Nacht auf Montag eine günstige Gelegenheit genutzt, um seine Frau im Schlaf mit einem Hammerfäustl zu erschlagen.
Sturz vorgetäuscht - Rettung alarmiert
Nachdem er zwei wuchtige Schläge gegen den Kopf seiner Frau ausgeführt habe, habe er sie vom Bett auf einen Bettvorleger und anschließend durch den Hausgang zum Stiegenabgang gezogen. Dort warf er seine Frau über die Stiege, um so einen Unfall vorzutäuschen. Anschließend versuchte er, Blutspuren zu beseitigen. Im Morgengrauen schließlich verständigte er die Rettung. (apa)
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