Vierköpfige Familie in Bayern ausgelöscht: Autolenker in Untersuchungshaft
- Haftbefehl wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung
- Tiroler LKW-Fahrer raste am Montag in ein Stauende
·Unfall mit einem gewonnenen Ferrari
23-Jähriger baut mit dem 400 PS Auto Totalschaden!
Gegen den Tiroler Lkw-Fahrer, der in der Nacht auf Montag auf der deutschen Autobahn A3 zwischen Nürnberg und Würzburg in ein Stauende gerast war, ist am Dienstagnachmittag ein Haftbefehl erlassen worden. Der 47-Jährige ist wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung in das Gefangenenhaus in Würzburg eingeliefert worden, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, Emil Kossner, am Dienstag zur APA. Nun beginnen die Vorerhebungen für einen eventuellen Strafprozess.
Bei dem Auffahrunfall auf der Autobahn A3 zwischen Nürnberg und Würzburg hat ein 47-jähriger (richtig) Tiroler eine vierköpfige Familie ausgelöscht. Der Mann, dessen Lkw ein Kennzeichen des Bezirks Schwaz trägt, war in das Ende eines Staus gerast. Ein Elternpaar aus Nordrhein-Westfalen sowie die beiden Kinder kamen ums Leben.
Der Sattelschlepper war kurz nach Mitternacht auf das am Ende des Staus stehendes Auto der Familie mit einem Säugling und einem fünfjährigen Kind aufgefahren. Beide Fahrzeuge stürzten eine Böschung hinab und brannten völlig aus.
Der Lkw-Chauffeur wurde leicht verletzt. Warum er das Stauende übersehen hatte, war vorerst ungeklärt. Eine Überschreitung der Lenkzeiten dürfte laut Polizeipräsidium Unterfranken mit großer Wahrscheinlichkeit ausscheiden, da erst zweieinhalb Stunden vor dem Unglück das Lkw-Sonntags-Fahrverbot in Deutschland zu Ende gegangen war.
(apa/red)
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