Höhepunkt der Reisewelle überstanden: Mega-Stau auf Süd- und Weststrecke!
- Besonders betroffen: Nickelsdorf und Tauerntunnel
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Einer besonderen Geduldsprobe wurden Autofahrer auf den Transitstrecken in West- und Südösterreich sowie an den Grenzen zu Ungarn ausgesetzt. Neben dem Ferienende in weiten Teilen Europas sorgten auch Urlaubshungrige, die in Richtung Mittelmeer unterwegs waren, für erhebliche Staus, berichtete der ARBÖ.
Besonders lange Wartezeiten gab es am Grenzübergang Nickelsdorf, informierte auch der ÖAMTC. Gegen 10.30 Uhr wurde laut ARBÖ bei der Einreise von Ungarn nach Österreich bis zu sieben Stunden Wartezeit gemeldet. Busreisende mussten rund sechs Stunden ausharren. Auch in Heiligenkreuz mussten sich die Busreisenden bei der Einreise bis zu vier Stunden gedulden. Autofahrer warteten rund eine Stunde. Reisende aus der Slowakei brauchten am Grenzübergang Kittsee ebenfalls rund eine Stunde bei der Einreise nach Österreich.
Zahlreiche Urlauber wollten scheinbar die letzten Sommersonnenstrahlen für einen Kurzurlaub an der Adria nutzen. Besonders betroffen war laut ÖAMTC und ARBÖ die Tauernautobahn (A10). Bereits in den Nachtstunden war der Andrang der Reisenden in Richtung Adria gewaltig. Ab 2.30 Uhr wurden die Fahrzeuge vor dem Nordportal des Tauerntunnels in Richtung Süden nur mehr blockweise durch den Tunnel geschleust.
Laut ÖAMTC waren am Vormittag etwa 1.500 Fahrzeuge pro Stunde unterwegs. Sehr lebhaft war auch schon der Rückreiseverkehr, Richtung Norden rollten bereits 1.300 Fahrzeuge pro Stunde auf der A10. Der Stau betrug rund 15 Kilometer, so der ARBÖ. Auch auf einer der Ausweichstrecken - der Katschberg Bundesstraße (B99) - wurden kilometerlange Staus in Richtung Süden gemeldet. Grund war hier eine Baustelle.
In Kärnten und der Steiermark sorgten die "Spätsommer-Urlauber" vor allem vor den Tunnelportalen auf der Südautobahn (A2) für erhebliche Verzögerungen. Vor dem Ehrentalerbergtunnel auf der Nordumfahrung Klagenfurt wurde der Verkehr in Richtung Italien seit den frühen Morgenstunden nur mehr blockweise abgefertigt. Gegen 11.00 Uhr reichte der Stau mehrere Kilometer zurück. Ebenfalls mehrere Kilometer Stau in Richtung "Bella Italia" wurden vor dem Assingbergtunnel bei Mooskirchen und dem Gräberntunnel bei Wolfsberg gemeldet.
Im Gegensatz zur Tauern- und Südautobahn war das Bundesland Tirol bereits am Vormittag von den Folgen der Rückreisewelle erfasst. Kilometerlange Blechkolonnen und längere Verzögerungen wurden vor allem von der Fernpaß Bundesstraße (B179) gemeldet. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr ab 11.00 Uhr nur mehr blockweise in beiden Richtungen abgefertigt.
"Im weitesten Sinne könnte man auch den Stau auf der Südosttangente (A23) zwischen St. Marx und der Wiener Stadtgrenze zum Urlauberreiseverkehr zählen. Auf einer Strecke von rund 15 Kilometern bewegen sich die Kolonnen nur mehr im Schritttempo in Richtung Shopping City Süd bzw. ins Grüne", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.
(apa)
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